An Weiberfasching am Donnerstag, 12. Februar 2026, hatten die Frauen im Rathaus das Sagen. Das bekam nicht nur Bürgermeister Lutz Maurer zu spüren. Ab 11.11 Uhr wurde an der alten Rathaus-Info gefeiert.
Mit einem Umzug durch die Marienstraße startete am vergangenen Freitag um 18.11 Uhr die Rathauserstürmung in Quierschied. Angeführt vom Musikverein Quierschied machten sich die Narren auf den Weg zum Triebener Platz, auf dem sich ein kleines Fußballfeld aus Kunstrasen befand. Gerahmt von vier mit dem Konterfei von Bürgermeister Lutz Maurer garnierten Eckfahnen und vier echten Flutlichtern. Die Liebe zum Detail ging im folgenden verbalen Schlagabtausch um den Rathausschlüssel zwischen dem 1. FC Rathaus, angeführt vom Verwaltungschef, und dem SV Karneval mit Lukas Wagner (KV Die Quierschder Wambe), Rudolf Jene (KV „von der Höh“, Göttelborn) und Sebastian Schumacher (Theaterverein Saargold, Fischbach-Camphausen) verloren. Einen Gewinner aber gab es am Ende aber dennoch: Nach dem „Unentschieden“ im Wortgefecht und der anschließenden Verlängerung mit Geschicklichkeitsübungen auf dem Spielfeld, brachte letztlich der Videoschiedsrichter Marcus Jung (Ortsvorsteher von Fischbach-Camphausen) aus dem „Fischbacher Keller“ die Entscheidung zu Gunsten des SVK. Die Platzschiedsrichter Stefan Ziegler (OV Quierschied) und Peter Saar (OV Göttelborn) verkündeten folgerichtig den Sieg der Faasebooze. Anschließend feierten beide Fanlager die „dritte Halbzeit“ in der Jahnturnhalle.
Am folgenden Sonntag dann lautete das Motto: „Göttelborner Glanz unn Glamour: Spott-Leit uff a da Heh‘!“ beim diesjährigen Karnevalsumzugs im Quierschieder Gemeindebezirk. Pünktlich um 14.30 Uhr setzte sich der Tross der „Spott-Leit“ in der Uchtelfanger Straße in Bewegung. Angeführt vom Wagen der „Showmaster“ mit Bürgermeister Lutz Maurer und den drei Ortsvorstehern machte der Gaudiwurm anschließend die gesamte Ortsmitte und einige Seitenstraßen Göttelborns unsicher. Neben allen Karnevalsvereinen aus der Gemeinde Quierschied und örtlichen Gruppen und Vereinen wie der einzig.ART.ich e.V., der in seiner Tabaluga-Besetzung auftrat, nahmen auch viele Gäste aus der Umgebung teil. Nach dem mehrstündigen Spektakel auf den Göttelborner Straßen landeten viele der feierwütigen Narren abschließend in der Mehrzweckhalle, wo die traditionelle große Faasendparty den krönenden Abschluss bildete. Hier wurde bis in die späten Abendstunden weitergefeiert, getanzt und gelacht. Am Dienstagabend dann fand das bunte Treiben der Session 2025/2026 mit der Beerdigung der Faasend im Quierschieder Wambe-Heim ein Ende.







