Ein junger Quierschieder im Inferno des Zweiten Weltkriegs – eine bewegende Geschichte nach authentischen Feldpostbriefen
Quierschied. Er ist gerade einmal 17 Jahre alt, als Karl Schorr aus dem Grubenweg in Quierschied in den Zweiten Weltkrieg zieht. Statt einer unbeschwerten Jugend erwarten den Sohn einer Bergarbeiterfamilie die Schrecken der Ostfront in der heutigen Ukraine.
Was der junge Soldat dort erlebt, was ihn bewegt und wonach er sich sehnt, vertraut er seinen Feldpostbriefen an. Sie sind seine einzige Verbindung zur Heimat, zu seinen Eltern und zu einer Welt, die zunehmend in unerreichbare Ferne rückt.
Während Karl in den Wirren des Krieges ums Überleben kämpft, warten seine Eltern in Quierschied voller Sorge auf jedes Lebenszeichen. Briefe und kleine Päckchen mit mühsam zusammengestellten Lebensmitteln überbrücken die gewaltige Entfernung zwischen Heimat und Front. Inmitten von Tod, Angst und Verzweiflung findet der junge Soldat schließlich Halt bei einem saarländischen Frontpfarrer.
Es ist die Geschichte einer verlorenen Jugend, einer Familie zwischen Hoffen und Bangen und eines jungen Mannes, der vom Krieg nicht mehr losgelassen wird.
Freunde aus Quierschied überließen dem Schriftsteller Ari TUR die erhalten gebliebenen Feldpostbriefe ihres Verwandten Karl Schorr. Nach mehrjähriger Recherche, der Auswertung historischer Dokumente sowie persönlicher Erinnerungen und Erzählungen entstand daraus ein bewegender dokumentarischer Roman.
Mit „Der Qrieger – Feldpost aus Quierschied“ gibt Ari TUR einem jungen Menschen eine Stimme, dessen Schicksal stellvertretend für eine ganze Generation steht. Zugleich bewahrt er ein Stück Quierschieder Zeitgeschichte vor dem Vergessen.
Wie aus einem jungen Krieger aus Quierschied ein „Qrieger“ wurde, erzählt Ari TUR bei seiner Lesung am 3. November 2026.
Autorenlesung
Dienstag, 3. November 2026, um 18.00 Uhr
Gemeindebücherei Quierschied

