Das Marktwesen hat in der Gemeinde Quierschied eine lange Tradition – sie reicht bis ins Mittelalter zurück. Doch Tradition braucht Pflege und frische Impulse, um lebendig zu bleiben. Nach über einjähriger Planungsphase stellt die Gemeindeverwaltung nun das Ergebnis vor: Am Samstag, den 9. Mai 2026, verwandelt sich die Ortsmitte unter dem neuen Motto „Quierschied. Genießen und erleben.“ in eine vielseitige Erlebnismeile.
Der neue Frühjahrsmarkt bricht mit dem klassischen Bild eines reinen Krammarktes und setzt stattdessen auf eine Mischung aus Altbewährtem und modernen Elementen. Insgesamt über 50 Stände bieten den Besuchern zwischen 8:00 und 18:00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm, das auf vier Säulen ruht:
Klassischer Krammarkt: Weit über 30 Standbetreiber präsentieren Nützliches, Schönes und Kurioses für den Alltag aus dem Bereichen Handwerk, Kunst, Mode und Accessoires sowie Haus und Garten.
Streetfood-Genuss: Ein erweitertes kulinarisches Angebot lädt zum Probieren und Verweilen ein. Dabei kommen sowohl Liebhaber von Herzhaftem als auch jene von Süßwaren voll auf ihre Kosten.
Mehrgenerationen-Aktionsmeile: Das Herzstück der Neukonzeption bildet das Engagement von ebenfalls über 30 lokalen Vereinen, Einrichtungen und Gruppen aus Quierschied, Fischbach-Camphausen und Göttelborn, die sich mit zahlreichen Mitmach-Aktionen für Jung und Alt präsentieren.
Unterhaltsames Bühnenprogramm: Um den Festcharakter zu unterstreichen, wird der Markttag durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm ergänzt. Damit möchte die Gemeinde nicht nur einen Ort für Einkäufe schaffen, sondern einen sozialen Treffpunkt für die gesamte Region.
„Ich freue mich wirklich schon sehr auf den neuen Frühjahrsmarkt und bin gespannt, wie er angenommen wird. Unser Ziel war es, das historische Marktwesen mit frischen Ideen wiederzubeleben. Dafür haben wir ihn von einem Wochentag auf einem Samstag verlegt“, erklärt Bürgermeister Lutz Maurer und ergänzt: „Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Beteiligten für ihr Engagement im Vorfeld bedanken. Bei den Standbetreibern, den Vereinen und Organisationen, die dieses neue Format durch ihren Einsatz erst möglich machen. Aber vor allem auch bei unserem dem Team hinter den Kulissen, angeführt vom Leiter der Stabstelle für Kultur und Veranstaltungsmanagement, Robin Schmelzer und der von Jasmin Eiler geleiteten Ortspolizeibehörde.“

