Überschwemmte Keller, überflutete Straßen, weggerissene Zäune: Viele Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Quierschied wissen aus eigener leidvoller Erfahrung, was Starkregenereignisse mit sich bringen können. Um die möglichen Schäden bei künftigen Ereignissen dieser Art so gering wie möglich zu halten, hat die Gemeinde Quierschied in den vergangenen eineinhalb Jahren gemeinsam mit Experten der beauftragten Ingenieurbüros CAD Infrastruktur und ingGIS, der Freiwilligen Feuerwehr Quierschied sowie den Ortsvorstehern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein Vorsorgekonzept arbeitet. Die Ergebnisse werden allen Interessierten im Rahmen der Abschlussveranstaltung am Dienstag, 23. Juni 2026, ab 18 Uhr in der Q.lisse vorgestellt.
Während des umfangreichen Prozesses der Konzepterstellung wurden Starkregengefahrenkarten erstellt, neue und bekannte Schwachstellen mit den Bürgerinnen und Bürgern und Fachstellen erhoben und analysiert und konkrete Maßnahmenvorschläge erarbeitet. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung werden bereits umgesetzte, geplante aber auch angedachte Maßnahmen vorgestellt, um anhand konkreter Beispiele die zukünftige Umsetzung zu veranschaulichen.
Die Hochwasser- und Starkregenvorsorge ist und bleibt eine aktuelle und zukünftige Gemeinschaftsaufgabe, an der sich die Gemeinde, aber auch die Eigentümerinnen und Eigentümer beteiligen müssen. Die Studie gibt hierfür ein integrales Konzept für die zukünftigen möglichen Arbeiten an die Hand.
„Wir haben dieses Konzept nicht für die Schublade erarbeitet. Die Gemeinde nimmt ihre Verantwortung wahr, aber auch Eigentümerinnen und Eigentümer von Häusern und Grundstücken sind gefordert, ihren Teil beizutragen. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung werden wir ihnen Informationen und Tipps an die Hand geben, wie bestmöglicher Schutz gelingen kann", sagt Bürgermeister Lutz Maurer.

