Am vergangenen Sonntag, 22. Februar 2026, nahm Bürgermeister Lutz Maurer gemeinsam mit den Ortsvorstehern Marcus Jung (Fischbach-Camphausen) und Stefan Ziegler (Quierschied) an der Gedenkveranstaltung des Bergmannsvereins „Glück Auf“ Fischbach-Camphausen 2000 e.V. anlässlich des 40. Jahrestages des Grubenunglücks in Camphausen teil. Darüber hinaus nahm aus dem Ortsrat Fischbach-Camphausen und dem Gemeinderat Quierschied leider nur Stefan Chadzelek an der Gedenkfeier am Friedhof in Fischbach teil. Am 16. Februar 1986 kam es auf der Grube Camphausen durch zwei aufeinanderfolgende Schlagwetter-Explosionen zu einem schweren Unglück, bei dem sieben Bergmänner ihr Leben verloren. Neben Vereinsmitgliedern, auch aus anderen Bergmannsvereinen wie beispielsweise aus Göttelborn, Lisdorf und Wustweiler, nahmen auch Bürgerinnen und Bürger an der Gedenkfeier teil. Nach einer Kranzniederlegung auf dem Friedhof in Fischbach fand in der Katholischen Pfarrkirche Fischbach zu Ehren aller tödlich verunglückten Bergleute ein Gedenkgottesdienst statt. Mit einem zünftigen Bergmannsfrühstück klang die Veranstaltung im Pfarrheim aus.
„So schrecklich die Ereignisse von damals waren, so wichtig ist, den Verstorbenen in Würde und Respekt zu gedenken. Dies ist den Verantwortlichen des Bergmannsvereins und allen Mitwirkenden mit diesem Gedenktag in höchstem Maße gelungen. Dafür bedanke ich mich recht herzlich. Glück Auf“, sagt Bürgermeister Lutz Maurer. Auch Ortsvorsteher Marcus Jung bedankte sich, insbesondere bei den aktiven Mitgliedern des Bergmannsvereins „Glück Auf“ Fischbach-Camphausen 2000 e.V. und dem Saarknappenchor: „Vielen Dank für euer großartiges Engagement und euren Einsatz für die Bergbautradition in Fischbach-Camphausen. Mit viel Herzblut sorgt ihr dafür, dass die Geschichte unseres Ortsteils lebendig bleibt und nicht in Vergessenheit gerät.“ Der Bergbau hat Fischbach-Camphausen über Generationen hinweg geprägt – mit all seinen Herausforderungen, seinem starken Zusammenhalt, aber auch mit seinen schweren Momenten. Die regelmäßige, würdevolle Erinnerung an das Grubenunglück und die Opfer von 1986 und an die Opfer zeige, so Maurer und Jung, wie verantwortungsvoll und respektvoll der Verein mit der Geschichte der Gemeinde umgehe: Er halte nicht nur Traditionen lebendig, sondern stehe auch für Gemeinschaft, Solidarität und Heimatverbundenheit.


