Mittwoch, 24. August 2011 14:52

Polizeiposten Quierschied bleibt erhalten

Durch den Artikel im Quierschieder Anzeiger vom 14. Juli 2011, mit der Überschrift „Polizeiposten Quierschied muss erhalten bleiben“, ist der Eindruck erweckt worden, der Polizeiposten Quierschied sei gefährdet. Sowohl nach dem Bericht der Arbeitsgruppe „Polizei 2020“ als auch den zwischenzeitlich erhaltenen Informationen aus dem saarländischen Ministerium für Inneres und Europaangelegenheiten treffen diese Befürchtungen keineswegs zu.

Innenminister Stephan Toscani hatte vor gut einem Jahr einer Gruppe von Experten aus der saarländischen Polizei den Auftrag zur Weiterentwicklung der saarländischen Polizei bis zum Jahr 2020 erteilt. Drei wichtige Eckpfeiler hat er damals der Expertengruppe als Vorgabe für ihre Vorschläge gemacht: Die verlässliche und nachhaltige Personalentwicklung, der Erhalt der Polizeipräsenz in der Fläche und der bedarfsorientierte Personaleinsatz in den einzelnen Dienststellen.

Die Expertengruppe hat alle Punkte in ihrem Vorschlag berücksichtigt. Das bedeutet, dass alle Dienststellen in allen Städten und Gemeinden im Land- einschließlich des Polizeipostens Quierschied- erhalten bleiben. In dem Bericht der Expertengruppe wird allerdings die Bewertung eines PWC- Gutachtens, das im Auftrag der Haushaltsstrukturkommission erstellt wurde, vorgenommen. Danach müssten zahlreiche Dienststellen geschlossen werden. Dies ist aber ausdrücklich nicht das Ergebnis des Abschlussberichts der Projektgruppe „Polizei 2020“.

Das Ministerium für Inneres und Europaangelegenheiten legt Wert auf die Feststellung, dass der Polizeiposten Quierschied erhalten bleibt. Die Bürger behalten Ansprechpartner der Polizei in ihren Heimatkommunen. Unsere Bürger müssen kein Sicherheitsleck fürchten. Die Polizei kann auch künftig flächendeckend im Land die Wahrnehmung aller polizeilichen Aufgaben gewährleisten.

Die Bürgermeisterin begrüßt das Angebot von Innenminister Stephan Toscani, den Gemeinderäten den Bericht der Arbeitsgruppe „Polizei 2020“ in öffentlicher Sitzung durch die Mitglieder der Arbeitsgruppe selbst vorzustellen und auch für Fragen zur Verfügung zu stehen. Auf Einladung der Bürgermeisterin wird in der Gemeinderatssitzung am 18. August 2011 der Bericht in öffentlicher Sitzung von der Arbeitsgruppe präsentiert und zur Diskussion gestellt.