Freitag, 28. Juni 2019 09:10

Barrierefreier ÖPNV - Nächster Halt: Auf der Brach!

Bürgermeister Lutz Maurer (rechts) und Wolfgang Kallenbach, Leiter der Gemeindewerke

Dieser Tage wurde die nächste barrierefrei umgestaltete Bushaltestelle in der Gemeinde Quierschied offiziell eröffnet. Nach bereits zahlreich erfolgten Modernisierungen in allen drei Gemeindebezirken wurde die Haltestelle „Auf der Brach“ in der Fischbacher Straße (beide Fahrtrichtungen) fertiggestellt.

Die reinen Baukosten dieser durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr mit 90 Prozent Zuschuss geförderten Maßnahme belaufen sich auf rund 84.000 Euro. Bürgermeister Lutz Maurer betonte beim Ortstermin die Wichtigkeit dieser Maßnahmen: „Mit dem zügigen Ausbau barrierefreier Bushaltestellen verbessern wir nicht nur die Lebensqualität für die Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen in der Gemeinde, sondern werten die Haltestellen auch optisch deutlich auf. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs für mehr Menschen attraktiver zu gestalten, ist auch ein Beitrag dazu, die Umwelt zu schonen. Von daher handelt es sich um und sinnvolle und nachhaltige Investitionen.“

Der sogenannte niederflurgerechte Ausbau der Bushaltestelle „Auf der Brach“ startete am 15. April und dauerte bis zum 6. Juni. Ein solcher Ausbau sieht vor, die Bordsteine 18 Zentimeter höher zu setzen als die Fahrbahn, um die markierte Einstiegszone der Höhe des Buseinstiegs anzugleichen. So wird das Einsteigen für alle, aber insbesondere für Fahrgäste mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl erleichtert.

Das sogenannte „taktile Leitsystem“ sieht Rillenplatten und Busbordsteine mit Noppen vor, an denen sich Blinde und Menschen mit einer Sehbehinderung mit Hilfe eines Taststocks orientieren können.

Die Planung der Baumaßnahme und die Bauleitung übernahm das Ingenieurbüro H+P GmbH aus Merchweiler, ausführendes Bauunternehmen war die Monti GmbH aus Merchweiler. Die Wartehäuschen wurden von der Firma Mabeg installiert. Es handelt sich um moderne „Wartehallen“ mit Scheiben aus Sicherheitsglas, einer Sitzbank, einem Abfalleimer und einer Infovitrine. Das Bushaltestellen-Schild darf natürlich auch nicht fehlen.