Förderverein Heimatmuseum e.V.

Der Förderverein Heimatmuseum e.V. machte sich seit der Gründung [siehe hier auch Gründungsgeschichte des Heimatmuseums] den Aufbau und die Erhaltung des Heimatmuseums zur Aufgabe. Mit der Museumsübergabe an die Gemeinde Quierschied im Jahre 2004 konnte sich fortan der Förderverein seinen Förderaufgaben zur Unterstützung und Erhaltung des Museums stellen.
Dazu gehören:

  • Museumsbetreuung an den regulären Öffnungstagen
  • Finanzielle Förderung ausgesuchter Museumsprojekten
  • Ankauf und Restaurierung von Exponaten
  • Mithilfe bei der Organisation und Durchführung von Sonderausstellungen

Seit dem Ende des Bergbaus, hat das Heimatmuseum mit seiner Sammlung über die Grubenrettung ein Alleinstellungsmerkmal im Saarland erlangt, dass eine Erhaltung unabdingbar macht. Wie jeder Förderverein braucht auch der Förderverein Heimatmuseum e.V. aktive und inaktive Förderer, die seine wichtige Arbeit unterstützen.

Wenn Sie gerne die Arbeit des Fördervereins unterstützen wollen, können Sie das in Form:

  • einer einmaligen Spende und/oder
  • einer dauerhaften Mitgliedschaft und/oder 
  • durch aktive Mitarbeit im Vorstand.  

Kontakt: Annette Bost, Tel.: 06897 961-195

Eine Anmeldung zur Mitgliedschaft finden Sie hier.

 

 

Gründungsgeschichte des Heimatmuseums

Schon lange war es der Wunsch vieler Quierschieder Bürgerinnen und Bürger, die Heimatgeschichte über die Darstellung in Wort und Bild hinaus in einem gemeindeeigenen Heimatmuseum zu dokumentieren.
1984 nahm dieser Gedanke Konturen an: Exponate aus dem früheren Alltags- und Arbeitsleben sollten zusammengetragen und in einem Museum ausgestellt werden.

Durch die Initiative des damaligen Ortsvorstehers von Quierschied, Norbert C. Nauerz, gründete sich zunächst eine „Interessengemeinschaft Heimatstube Quierschied“, wozu in dieser Phase auch noch Rainer Müller, Alois Schommer und Otto Thomé eingeladen waren, um an diesem großen Projekt fachkompetent mitzuwirken. Auch sie waren sofort zur ehrenamtlichen Mitarbeit bereit. Erklärtes Ziel dieses Gründerteams war es, für die Gemeinde ein Heimatmuseum zu bauen.

Gründer Norbert C. Nauerz
Mitgründer Rainer Müller
Mitgründer Otto Thomé
Mitgründer Alois Schommer

Der Kreis der Interessenten vergrößerte sich sehr schnell. 1988 stellte die Gemeinde das jetzige Museumsgebäude zur Verfügung.
Das Gebäude musste innen und außen total instandgesetzt und für seine Zweckbestimmung hergerichtet werden. Fast alle diese Arbeiten erledigten ehrenamtlich Vorstandsmitglieder der Interessengemeinschaft.
Gleichzeitig wurden weiter Exponate gesammelt.

1992 konnte das Museum seiner Bestimmung übergeben werden. Aus diesem Anlass fanden mehrere Feierlichkeiten statt. Der Verein änderte 1993 seinen Namen in „Förderverein Heimatmuseum Quierschied e.V.“

Vorstand bei der Eröffnung des Museums im Jahr 1992 (v.l.: Fridolin Kühn, Josef Maurer, Fecht, Hans Bost, Karl Bleyer, Werner Müller, Norbert Nauerz, Oscar Stenzhorn, Wolfgang Fecht, Otto Thomé, Herbert Grün, Frank Würtz)
Vorstand im Jahr der Museumsübergabe an die Gemeinde 2004 (v.l.: Werner Prim, Hans Bost, Josef Maurer, Norbert Nauerz, Werner Müller, Karl Bleyer; kl. Foto: Walter Sauer)

Die örtliche und regionale Geschichte ist museal in zwei großen Themengruppen dargestellt und zwar in die frühe Industrialisierung der Gemeinde als Schwerpunkt und die bürgerlich bäuerliche Lebens- und Arbeitswelt dortselbst.

In Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen um die Heimatpflege- und Forschung hat der Stadtverband Saarbrücken dem Förderverein Heimatmuseum Quierschied e.V. den „Kulturpreis 1995“ verliehen.

Im Jahr 2004 übertrug der Förderverein das Heimatmuseum, so wie es von Anbeginn an gewollt war, ins Eigentum der Gemeinde Quierschied.

Bis dahin, somit 20 Jahre, oblag dem Verein die Verwaltung des Museums und dessen Präsentation in der Öffentlichkeit. Bis zur Übergabe war Norbert C. Nauerz Museumsleiter und außerdem 24 Jahre lang ununterbrochen 1. Vorsitzender des Fördervereins. Die Zusammenarbeit im Vorstand war immer sehr harmonisch und gut. Weder im Vorstand noch hinsichtlich der Vereinsmitglieder fand kaum eine Fluktuation statt, sodass der Verein auch weiterhin der Gemeinde als Wegbegleiter zur Mithilfe in den Museumsdiensten- und Fragen zur Verfügung stehen kann.