Grenzüberschreitende Solidarität

Briefwechsel mit österreichischer Patengemeinde Trieben

 

Ende vergangener Woche wandte sich Bürgermeister Lutz Maurer gemeinsam mit Paul Pendorf, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Quierschied, mit einem Offenen Brief an seinen Amtskollegen in Trieben, der österreichischen Patengemeinde Quierschieds. Prompt traf auch im Quierschieder Rathaus ein Brief von Triebens Bürgermeister Helmut Schöttl ein, der auf der Titelseite dieser Ausgabe abgedruckt ist.

Den Menschen in Trieben berichtet Maurer von der aktuellen Situation im Saarland und betont: „In diesen Stunden sind unsere Gedanken natürlich auch bei unseren Freunden in Trieben. Ich hoffe, dass auch bei euch so wenige Menschen wie möglich gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Schaden nehmen und dass es euch den Umständen entsprechend gut geht. Wir in Quierschied, aber natürlich auch die Landes- und Bundesregierung versuchen unser Möglichstes, die weitere Verbreitung des Virus zu verlangsamen und uns auf den Ernstfall vorzubereiten, der hoffentlich nie eintreten wird.“ Gleichsam berichtet Maurer von der „großen Welle der Solidarität“ innerhalb der Gemeinde wie auch über die Gemeinde- und Landesgrenzen hinweg. Dies mache „große Hoffnung, dass wir diese Krise gemeinsam überstehen und darüber hinaus vielleicht sogar nachhaltig stärkeren Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt in der Gesellschaft sehen und erleben werden.“ Verbunden mit dem Wunsch, dass diese „außergewöhnliche Situation möglichst schnell bewältigt ist“, schließt Maurers Brief mit den Worten: „Ich freue mich schon jetzt sehr auf ein Wiedersehen mit unseren österreichischen Freunden!“