Ferienprogramm 2022 fand großen Zuspruch

sagt Annette Bost von der Gemeinde Quierschied, die in diesem Jahr das Ferienprogramm der Gemeinde wieder gemeinsam mit Sebastian Zenner konzipiert und schließlich umgesetzt hat: "Es ist immer wieder beeindruckend, wie schnell sich Kinder motivieren lassen, wenn sie an einer Sache Interesse haben."

Das Motto "Mach doch was du willst" kam an. Bestes Beispiel war dabei das Anlegen eines Barfußpfades im Quierschieder Wald. "Die Kinder sollten verschiedene Materialien sammeln. Steine, Tannenzapfen, Holz, Eicheln und verschiedene andere", erzählt Bost, "sie waren total begeistert, einige hatten so viel Spaß beim Suchen, dass sie fast nicht mehr aus dem Wald heraus wollten, weil sie plötzlich irgendwelche Tiere entdeckt hatten. Es war für viele einfach ein ganz neues Erlebnis ohne Computer und Fernseher."

Bei vielen der insgesamt 15 Veranstaltungen konnte Stefan Kees, der Naturschutzbeauftragte der Gemeinde und gelernter Pädagoge, die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter zwischen sechs und zehn Jahren beantworten. Sei es bei den Fledermauswanderungen, dem "Lernort Natur" in Kooperation mit dem saarländischen Jägerverband oder dem Bauen von Nistkästen - Kees schaffte den Spagat zwischen Spaß und pädagogischem Anspruch. Nur bei der Veranstaltung "Walddetektive" stellte er die Fragen und die Kinder mussten die Lösungen im Gelände finden.

Sportlich zur Sache ging es bei den Inlineskate- und Skateboardkursen, die in Zusammenarbeit mit Caro's Inline Academy durchgeführt wurden. Einmal Pech mit dem Wetter hatten die Mountainbiker, der Termin mit Christian Stopp vom Saarpfalz Bike musste verschoben werden. Nicht alle Angemeldeten konnten am Ersatztermin teilnehmen. Erstmals im Angebot war der Kurs "Spielzeuge und Spielgeräte selbst Reparieren", den Lothar Strobel vom Quierschieder Reparatur-Zirkel fachmännisch geleitet hat.

"Alle Veranstaltungen waren mit jeweils 15 bis 20 Kindern nahezu ausgebucht", berichtet Bost, "viele von denen waren schon im letzten Jahr dabei. Das zeigt, dass es ihnen bei uns gefallen hat." Einige werden auch im kommenden Sommer wieder dabei sein. Annette Bost hat schon Ideen, das Angebot weiter auszubauen.

„Für mich als Bürgermeister ist das Ferienprogramm eine ganz wichtige Einrichtung gerade für Familien, die in den Ferien nicht verreisen können oder wollen. Die großartige Resonanz ist Bestätigung und Ansporn für die Fortführung und Neuauflage im kommenden Jahr. Das Ferienprogramm hat einen festen Platz im Veranstaltungskalender. Mein Dank gilt allen, die zum Gelingen des Programms beigetragen haben.“